Titel: Zum Glück gibt es Umwege

Autor/in: Graeme Simsion& Anne Buist

Genre: Roman

Erscheinungsdatum: 26.03.2019

Seiten: 400

Herausgeber: S.Fischer Verlag

Preis: 19,99€

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Umwege erhöhen die Ortskenntnis. Hinreißend witzig: zwei unwiderstehliche Helden auf dem Jakobsweg.

Zoe, Künstlerin und Yogaexpertin, flüchtet aus Kalifornien nach Frankreich. Martin, Technikfreak aus England, will den von ihm entwickelten Wanderkarren für Rückengeschädigte einem Praxistest unterziehen. Als sie sich auf dem Jakobsweg begegnen, sind sie erstmal ganz schön genervt voneinander. Aber schräge Reisegefährten, Wetter- und Seelenkatastrophen, die Kapriolen des Wanderkarrens schweißen zusammen. Werden Martin und Zoe, grundverschieden wie sie sind, auf dem Camino einen gemeinsamen Weg finden?
Ein Roman über Neuanfang und Sinnsuche, übers Wandern und Zu sich selbst finden und darüber, wie wir mit einem Lächeln Erfüllung finden.

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Fischer-Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst  nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

„Die Natur trägt stets die Farben des Geistes“.

 

Ich hatte Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden, ich empfand den Schreibstil als stockend, durch die zu oft eingebrachten französichen Begriffe musste ich die Sätze ständig doppelt lesen und erreichte so leider kein fließendes Leseempfinden. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge, die Erzählperspektive fand immer abwechselnd aus der Sicht von Zoe und Martin statt. 

Das Setting rund um den Jakobsweg wurde hier bildlich, aber nicht zu ausschweifend dargestellt. Zu oft ging es in diesem Buch leider nur darum: wo schläfst du? Was isst du? Woher kommst du? Auch empfand ich es so, dass sich die Dialoge unter den Pilgern wiederholen.

 

Zu den beiden Hauptprotagonisten Zoe und Martin konnte ich bis zum Schluss keine Bindung aufbauen.

Auch die Anzahl der Nebencharaktere erschienen mir zu viel und zu durcheinander, niemand trug wirklich was zur Geschichte bei.

 

Das Cover ist wunderschön und beruhigend. Buchtitel und Buchinhalt stehen im Zusammenhang.

 

Mein Fazit:

 

Für mich leider ein unnötig in die Länge gezogener Roman mit Protagonisten, die mich nicht erreichen konnten.

 

 

Ich vergebe 2 von 5 Sterne.