Titel: Zeilen ans Meer

Autor/in: Sarah Fischer

Genre: Roman

Erscheinungsdatum: 29.03.19

Seiten: 272

Herausgeber: Bastei Lübbe

Preis: 20,00 €

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Der Australier Sam findet auf seiner Joggingrunde eine Flaschenpost. Die hat vor über fünfzehn Jahren die junge Deutsche Lena am Ende ihres Work & Travel-Jahres ins Meer geworfen, darin ein Brief mit ihren Wünschen und Träumen für die Zukunft.

Er schreibt ihr, ohne mit einer Antwort zu rechnen. Doch Lena bedankt sich beim Finder, und es beginnt eine Freundschaft, die sich mit jedem Brief vertieft. Bis die Liebe ins Spiel kommt. Doch kann man sich in einen Menschen verlieben, den man noch nie gesehen oder gesprochen hat? Dem man sich nah fühlt, obwohl er so weit weg ist?

 

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Bastei Lübbe Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht, da die Gestaltung der Geschichte angeordnet wird, in einem Briefwechsel. Die Autorin schreibt flüssig, emotional und leicht verständlich. München und auch Australien werden detailliert, bildhaft und nicht zu ausschweifend beschrieben, sodass ich oft das Gefühl hatte „dabei zu sein“. Ein gewisser Spannungsbogen ist vorhanden, ich konnte bis zum Ende nicht wirklich einschätzen wie die Geschichte endet.

 

Sam wird hier als ein emotionaler, interessierter und leidenschaftlicher Charakter dargestellt über den ich sehr gerne gelesen habe.

 

Zu Lena konnte ich leider bis zum Ende keine wirkliche Beziehung aufbauen, sie war auf der einen Seite sehr ruhig und emotional und im nächsten Moment empfand ich sie als das genaue Gegenteil, laut, hysterisch und übertrieben in ihren Handlungen.

 

Das Thema Freundschaft wird toll mit einbezogen durch Lena´s Freundin Vanessa und Sam´s Freund Daniel. Über die beiden hätte ich gerne mehr gelesen.

 

Das Cover ist schlicht und weckt das Interesse auf mehr. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

 

 

Mein Fazit:

 

Ein schöner Roman, gestaltet im Briefwechsel, der mich gut unterhalten hat.

 

Ich vergebe 4 von 5 Sterne.