Titel: Wo das Glück auf den Wellen tanzt

Autor/in: Diana Hillebrand

Genre: Roman

Erscheinungsdatum: 02.05.2019

Seiten: 304

Herausgeber: Droemer Knaur

Preis: 9,99€

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Als die Journalistin Anna das Kunstwerk eines Malers in Händen hält, ahnt sie noch nicht, dass sie schon bald bei ihm einziehen wird. Doch sein idyllisch gelegenes Haus am See scheint genau der richtige Platz, um all die kleinen Glücks-Momente zu erleben, über die sie schreibt. Auch das nahe Café Komet und deren Besitzerin Halley sind Glückstreffer. Nur ihr Vermieter gibt ihr Rätsel auf: Er geht ihr aus dem Weg und hängt überall seine emotionalen Bilder auf – die alle ein- und dieselbe Ansicht des Sees zeigen. Welches Glück mag er verloren haben? Und kann Anna ihm helfen, es wiederzufinden?

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Droemer Knaur Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Dies ist mein erstes Buch der Autorin, durch den flüssigen und mir sehr positiv aufgefallenem ruhigen Schreibstil, benötigte ich nur wenige Seiten um mich in der Geschichte wohl zu fühlen. Die Erzählperspektive findet aus Annas Sicht statt, was mir sehr gut gefallen hat, denn so hatte ich die Möglichkeit ihre Gedanken und Handlungen verstehen, wenn auch nicht immer nachvollziehen zu können. Orte wie z.B. das Cafe „Komet“ oder die Stunden am „See“ wurden bildhaft und detailliert, aber nicht zu ausschweifend dargestellt. Die einzelnen Kapitel wurden zusätzlich mit Annas Gedankengängen aufgefrischt. Die Kapitellängen wurden gut gewählt.

 

Anna ist eine sympathische Hauptprotagonistin. Mit ihrer offenen und freundlichen Art schwingt sie so durchs Leben und ihren Alltag, merkt aber auch wie sie an Grenzen stößt, oft in den Momenten wo auch ich das Gefühl hatte, sie sei distanzlos anderen Menschen gegenüber. Dennoch versucht sie aber das positive zu sehen und jede Situation aufzuklären.

Alle Nebencharaktere wurden fließend mit eingebracht. Jeder Charakter wurde authentisch und bildhaft dargestellt. Hervorheben möchte ich hier noch die Cafe Besitzerin Halley, über sie habe ich sehr gerne gelesen.

 

Das Cover wirkt durch die Farbwahl beruhigend und interessant. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

 

Mein Fazit:

 

Ein ruhiger Roman mit vielen Glücksmomenten, der aber auch zum Nachdenken anregt und daher nachwirkt.

 

Ich vergebe gerne 4,5 von 5 Sterne.