Titel: Wintervanille

Autor/in: Manuela Inusa

Genre: Roman

Erscheinungsdatum: 30.09.2019

Seiten: 480

Herausgeber: blanvalet Verlag

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Mit viel Liebe führt Cecilia ihre Vanillefarm im kalifornischen Napa Valley. Sie handelt aber nicht nur mit dem Gewürz, sondern stellt auch leidenschaftlich gern köstliche Produkte damit her. Leider lässt ihre Passion Cecilia kaum Zeit für ihre beste Freundin Julia, geschweige denn für ein Liebesleben. Ein TV-Bericht über Cecilias Plantage und ihre besonderen Vanillekreationen weckt das Interesse von Richard Banks, dem Inhaber eines luxuriösen Hotels, der sie prompt einlädt, dort an einem Gewürzseminar teilzunehmen und selbst Vorträge zu halten. Cecilia ist begeistert, denn das Resort liegt am verschneiten Lake Tahoe - die perfekte Gelegenheit, echte Winterstimmung zu erleben! Sie ahnt nicht, dass Richard nicht nur ihre Vanillekekse zuckersüß findet.

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal Randomhouse und dem Blavalet Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Ich benötigte nur wenige Seiten und schon befand ich mich in einem ruhigen Lesefluss. Den Schreibstil habe ich als ruhig, gefühlvoll und leicht verständlich empfunden. In der Geschichte geht es überwiegend um Cecilia und um ihre beste Freundin Julia, die Erzählungen wurden so toll aufgebaut mit Rückblicken in die Vergangenheit, sodass ich dieser bündig folgen konnte und zum Ende keine Fragen offen blieben. Durch die wundervolle bildliche und detaillierte Beschreibung Kaliforniens hatte ich oft das Gefühl, mich selbst auf Cecilias Vanillefarm, den Gospelchorauftritten oder den Shopping-, und Marktbesuchen zu befinden. Der Autorin gelang es, mir das amerikanische Lebensgefühl authentisch näher zu bringen. Der roten Faden in dieser Geschichte ist natürlich die Vanillefarm, aber nicht einfach  plump dargestellt, sondern mit sehr interessantem Erzählungen  über z.B. verschiedene Gewürze hinterlässt das Buch einen bleibenden Eindruck. Die Kapitel haben eine angenehme Länge.

 

Cecilia und Julia sind mir beide schon von Beginn an, ans Herz gewachsen. Beide haben in ihrer Vergangenheit einige Dinge erlebt, die sie stärker gemacht haben.

Nebencharaktere wurden authentisch und fließend mit eingebracht.

 

Das Cover gefällt mir sehr gut. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

 

Mein Fazit:

 

Ein wunderschöner Wohlfühlroman mit einem bildlichen und gefühlvollen Schreibstil über Mut und Freundschaft.

 

 

Ich vergebe gerne 5 von 5 Sterne.