Titel: Windstärke Liebe

Autor/in: Jana Lukas

Genre: Roman

Erscheinungsdatum: 10.06.2019

Seiten: 400

Herausgeber: Heyne

Preis: 9,99€

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Claras Leben ist aus den Fugen geraten. Sie verliert ihren Job als Goldschmiedin und wird von ihrem Freund verlassen. Für einen Sommer müsste das Drama genug sein. Doch dann zwingen die Umstände Clara, die Ferien gemeinsam mit ihrer pubertierenden Schwester Sophie im Haus ihrer Großmutter am Bodensee zu verbringen. Der spektakuläre Blick über das Wasser und der alte Bootssteg, von dem man die Füße baumeln lassen kann, helfen da wenig. Bootsbauer Justus scheint in diesem Chaos die einzige angenehme Abwechslung zu sein. Das Kribbeln, das seine Blicke in ihrem Bauch auslösen, kommt einem Feuerwerk gleich. Kann er Clara helfen, zu sich selbst zurückzufinden?

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal Randomhouse und dem Heyne Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Das Buch startet mit einem interessanten Prolog. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, klar und leicht verständlich. Lediglich die vielen Wortwiederholungen (z.B. Jane-Fonda-Frisur, Chanel No.5) störten mich ein wenig. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Clara, Sophie und Justus erzählt, dieses hat mir sehr gut gefallen, ich konnte somit dem Buch aus verschiedenen Perspektiven folgen. Orte und Situationen wurden bildlich dargestellt. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge.

 

Über die Hauptprotagonistin Clara habe ich sehr gerne gelesen. Schön zu verfolgen war, die Entwicklung innerhalb der Geschichte mit einem nicht immer einfachen Weg. 

Aber auch Justus steht ihr da in nichts nach. Auch seinen Weg und seine Gedanken und Handlungen konnte ich stets verstehen und nachvollziehen.

Nebencharaktere wie Sophie und Charlotte wurden authentisch und fließend mit eingebracht.

 

Das Cover gefällt mir sehr gut. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

 

 

Mein Fazit:

 

Eine schöne Geschichte über Familienzusammenhalt, Vergebung und Liebe, die ganz ruhig geschrieben ist und nachwirkt.

 

Ich vergebe 4 von 5 Sterne.