Titel: Wie ein Tanz auf Morgentau

Autor/in: Christie Barlow

Genre: Roman

Erscheinungsdatum: 03.06.2019

Seiten: 384

Herausgeber: Mira TB

Preis: 9,99€ Print

         8,99€ Ebook

 

      

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Eine berühmte Tänzerin werden und auf den Bühnen des Broadways stehen, das war Alice’ Traum, seit sie klein war. Nach einem schrecklichen Familienstreit zog sie gemeinsam mit ihrer Mutter nach New York. Doch inzwischen hat sie Sehnsucht nach England, der Honeysuckle Farm und ihrem über allem geliebten Großvater. Als sie erfährt, dass er im Krankenhaus liegt, ergreift sie die Chance: Nach dreizehn Jahren kehrt sie das erste Mal zurück. Sie hat sofort das Gefühl, nach Hause zu kommen. Doch das scheinbar längst vergessene Tanzstudio, das Alice in einem versteckten Raum auf der Farm findet, scheint nicht das einzige Geheimnis zu sein, das ihre Familie hütet. Alice beschließt, endlich die Wahrheit ans Licht zu bringen, damit alte Wunden endlich heilen können

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom HarperCollins Bloggerportal als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Das Buch startet mit einem spannenden Prolog, nachdem ich sofort wissen wollte, wie die Geschichte weitergeht. Den Schreibstil habe ich als ruhig, emotional und leicht verständlich empfunden. Die Erzählpers-pektive findet aus der Sicht von Hauptprotagonistin Alice statt, ich hatte so die Möglichkeit ihre Gedankengänge und Handlungen zu verstehen und nachvollziehen zu können. Orte wie z.B die „Honeysuckle Farm“ wurden bildlich und detailliert, aber nicht zu ausschweifend dargestellt. Situationen wurden glaubhaft und sehr gefühlvoll beschrieben. Ein hoher Spannungsbogen wird gleich zu Beginn aufgebaut, auch wenn einige Vorkommnisse vorhersehbar waren, konnte die Autorin durch die tollen Schilderungen an der anfänglichen Spannung anknüpfen. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge.

 

Alice ist mir durch ihre freundliche, mutige und hilfsbereite Art sofort ans Herz gewachsen. Ich habe es genossen ihren Weg innerhalb des Buches miterleben zu dürfen.

Auch die Situationen um Alice Großvater wurden sehr berührend und spannend beschrieben.

Alle Nebencharaktere wurden authentisch und fließend mit eingebracht. Die gesamten Dorfbewohner von „Brook Bridge“ waren eine Bereicherung für die Geschichte, sodass ich hier kaum jemanden hervorheben kann.

 

Das Cover ist wunderschön und wirkt ansprechend. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

 

Mein Fazit:

 

Eine emotionale und gleichzeitig erfrischende Geschichte über Familiengeheimnisse, Wut, Vergebung und Liebe, die mir schöne Lesestunden beschert hat.

 

Ich vergebe 5 von 5 Sterne.