Titel: Wie ein Leuchten in tiefer Nacht

Autor/in: Jojo Moyes

Genre: Roman

Erscheinungsdatum: 01.10.2019

Seiten: 544

Herausgeber: Wunderlich by Rowohlt

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

1937: Hals über Kopf folgt die Engländerin Alice ihrem Verlobten Bennett nach Amerika. Doch anstatt im Land der unbegrenzten Möglichkeiten findet sie sich in Baileyville wieder, einem Nest in den Bergen Kentuckys. Mächtigster Mann ist der tyrannische Minenbesitzer Geoffrey Van Cleve, ihr Schwiegervater, unter dessen Dach sie leben muss. Neuen Lebensmut schöpft Alice erst, als sie sich den Frauen der Packhorse Library anschließt, einer der Bibliotheken auf dem Lande, die auf Initiative von Eleanor Roosevelt gegründet wurden. Wer zu krank oder zu alt ist, dem bringen die Frauen die Bücher nach Hause. Tag für Tag reiten sie auf schwer bepackten Pferden in die Berge. Alice liebt ihre Aufgabe, die wilde Natur und deren Bewohner. Und sie fasst den Mut, ihren eigenen Weg zu gehen. Gegen alle Widerstände.

 

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Rowohlt Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Bereits nach einem fesselnden Prolog hat mich die Geschichte fasziniert. Mit diesem wird ein hoher Spannungsbogen aufgebaut, der auch während der Geschichte gehalten wird. Den Schreibstil von Jojo Moyes habe ich wieder als sehr gefühlvoll, flüssig und leicht verständlich empfunden. Sehr gut gefallen haben mir die Zusatzinformationen aus verschiedenen Bereichen vor jedem Kapitel. Die Erzählweise wechselt hauptsächlich immer wieder zwischen Alice und Margery, so hatte ich die Möglichkeit der Geschichte bündig zu folgen ohne dass zum Ende Fragen offen blieben. Auch wurden Gedankengänge der Protagonisten glaubhaft dargestellt. Das Setting von Kentucky wurde von der Autorin so bildlich beschrieben, dass ich oft selbst das Gefühl hatte durch diese wunderschöne Landschaft zu reiten. Als Leserin merkte ich wie gut die Geschehnisse innerhalb des Buches recherchiert wurden. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge.

 

Alice, Margery und auch die weiteren Frauen der Satteltaschenbibliothek faszinierten mich durch ihren Mut, den Willen etwas zu verändern und zu erreichen. Außerdem die unbändige Hilfsbereitschaft obwohl jede von ihnen ihr Päckchen zu tragen hatte. Nebencharaktere wurden authentisch und fließend mit eingebracht.

 

Das Cover ist wunderschön. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

 

Mein Fazit:

 

Eine fesselnde, authentische und in allen Punkten eine überzeugende Geschichte über Mut, Zusammenhalt und Liebe, die mich von der ersten bis zur letzte Seite fasziniert hat.

 

Ich vergebe 5 von 5 Sterne.