Titel: Vom Glück und den Tagen dazwischen

Autor/in: Frida Matthes

Genre: Roman

Erscheinungsdatum: 31.01.2019

Seiten: 320

Herausgeber: Bastei Lübbe

Preis: 10,00 €

 

 

 

Kurzbeschreibung:

Nach zahlreichen gescheiterten Liebesbeziehungen beschließt Emmi mit Ende 30 die Suche nach dem perfekten Mann ein für alle Mal zu beenden und alleine glücklich zu werden. Trotzdem (oder gerade deswegen) schmuggelt sie sich auf der Hochzeit ihres Ex-Freundes ein - mit ungeahnten Folgen. Um sich von den Ereignissen abzulenken und einem drohenden Urlaub mit ihren Eltern zu entkommen, begibt sie sich kurzerhand mit vier sehr ungleichen Frauen auf eine spontane Fahrt ins Ungewisse...

 

Rezension:

Das Buch wurde mir freundlicherweise von netgalley und dem Bastei Lübbe Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht, meine ehrliche Rezension.

 

Auf den Inhalt gehe ich wie immer, an dieser Stelle nicht zu detailliert ein, eine Zusammenfassung findet man im Klappentext und würde sich hier nur wiederholen.

Die 38-jährige Emmi beschließt, nach 318 Dates und mehreren gescheiterten Beziehungen die Suche nach ihrem Traummann zu beenden.

 

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, locker und leicht verständlich. Die Kapitellängen sind genau richtig, sodass man hier zügig voran kommt und den Anschluss nicht verliert.

 

Die Hauptprotagonistin Emmi fand ich sehr sympathisch und ich konnte ihre Gedanken und Handlungen stets nachvollziehen.

 

Die Nebencharaktere fand ich schwierig, sicherlich hatte hier jede einzelne ihr Päckchen zu tragen, allerdings konnte ich einfach einige Handlungen und Ausbrüche dieser nicht verstehen. Emmi´s Vermieterin Lore ist mir sehr ans Herz gewachsen.

 

Sosehr ich am Anfang begeistert war, wurde es von Kapitel zu Kapitel anstrengender das Buch weiter zu lesen. Einen großen Teil der Geschichte, nahmen die ständigen Streitgespräche zwischen Marlies und Jutta ein, was ich wirklich unnötig fand.

 

Ich hätte mir hier weniger Streiteren und anstatt dessen eine schönere Beschreibung der Normandie gewünscht. Mehr Tiefgang und Emotionen, gerade bei den angesprochenen Themen wie Tod, Verlust, Enttäuschung. Weniger Oberflächlichkeit.

 

Das Cover ist wunderschön und macht hier Lust auf mehr.

 

Ich vergebe hier 3 von 5 Sterne.