Titel: Versprich mir zu lieben

Autor/in: Carene Ponte

Genre: Roman

Erscheinungsdatum: 10.12.2018

Seiten: 318

Herausgeber: Penguin Verlag

Preis: 10,00 €

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Molly und Marie sind schon immer beste Freundinnen. Und so bricht Mollys Welt zusammen, als Marie Ende zwanzig den Kampf gegen den Krebs verliert. Doch Marie hat ihr noch ein letztes Versprechen abgerungen. Molly soll von nun an für sie beide leben. Zwei Wochen nach der Beerdigung erhält sie mit der Post eine allerletzte Nachricht ihrer Freundin: einen dicken Umschlag mit 12 Briefen. Zwölf Aufgaben für ein Jahr, durch die Molly lernen soll, auch ohne Marie glücklich zu sein. Doch können ein Weihnachtsbaum, eine neue Teesorte und ein Skiurlaub wirklich das Lebensglück bescheren? Noch ahnt Molly nicht, welch ausgeklügelter Plan dahintersteckt.

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Penguin Verlag und der Verlagsgruppe Randomhouse als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Durch den flüssigen, teils witzigen und leicht verständlichen Schreibstil der Autorin, war ich bereits nach den ersten wenigen Seiten in der Geschichte. Situationen und Orte wurden detailliert, bildhaft aber nicht zu ausschweifend beschrieben. Mir gefielen hier sehr die nummerierten „Fußnoten“ samt Erklärungen, wie die Protagonistin in diesem Moment wirklich gedacht hat. Hier musste ich sehr oft schmunzeln.

Die Kapitel hatten eine hervorragende Länge.

 

Die Hauptprotagonistin Molly mochte ich sehr. Sie war mir sofort sympathisch. Es war spannend zu sehen, wie sie über sich hinaus wächst und sich Situationen und Dingen stellt, die ihr Selbstbewusstsein stärken.

 

Zu Marie hatte ich ein gespaltenes Gefühl, ich konnte sicherlich ihren Beweggrund für vieles verstehen, fand aber das sie mit einigen „Aufgaben“ einen Schritt zu weit gegangen ist.

 

Auch möchte ich Viviane und Nadege erwähnen, an diesen beiden Protagonisten findet der Leser ein schönes Beispiel im Bezug auf die Freundschaft und wie wichtig ein Zusammenhalt sein kann, auch innerhalb der eigenen Familie.

 

Es hab hier viele Nebencharaktere, diese wurden aber so gut in die Geschichte eingebracht, dass ich hier nie durcheinander kam.

 

Das Cover gefällt mir, es stellt einen Parallele zum Buchtitel und Inhalt da.

 

Mein Fazit:

 

Ich mochte das Buch sehr gerne lesen und konnte es kaum aus der Hand legen.

 

Ich vergebe hier gerne 4 von 5 Sterne.