Titel: Trau dich doch

Autor/in: Ellen Berg

Genre: Roman

Erscheinungsdatum: 17.05.2019

Seiten: 369

Herausgeber: aufbau Verlag

Preis: 10,99 €

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Hochzeitsplanerin Amelie könnte vor Verzweiflung in den Brautstrauß beißen: Der Bräutigam kann vor Restalkohol kaum stehen, die Braut dreht ohnehin frei, die weißen Tauben haben keine Lust zu fliegen. Noch dazu ist Amelies eigener Traum vom Für immer gerade zerplatzt – nach ihrer unerfreulichen Scheidung muss sie sich in einem ganz neuen Leben zurechtfinden. Dass sie bei ihrem nächsten Auftrag einem Mann begegnet, der all das zu sein scheint, was sie sich sehnlichst wünscht, macht es auch nicht gerade besser. Denn dummerweise ist er der Bräutigam …

Ein einmalig komischer und natürlich hochromantischer Roman über die Liebe im Ausnahmezustand – beim Heiraten!

 

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom aufbau Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Durch den mir bekannten flüssigen, witzigen und leicht verständlichen Schreibstil der Autorin benötigte ich nur wenige Seiten um einen Lesefluss zu erlangen. Leider hielt dieser nicht an, denn ich blieb immer wieder an mir nicht logisch erscheinenden Sätzen hängen, oder ein Satz fängt an mit einer groben Umgangsform wie „kriegen“ und endet mit einem Fachausdruck oder Fremdwort, welches ich erst nachschlagen musste, dass passte absolut nicht zusammen. Von Ellen Berg bin ich humorvolle Geschichten gewohnt, aber diesmal war ich einfach nur genervt. Dauernd wiederholende Postkartenweisheiten oder „witzig“ klingende Sprüche strengten mich doch sehr an. Es folgten zeitweise ganze Diskussionen in Form von „blöden“ Sprüchen. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge.

 

Amelie habe ich sofort in mein Herz geschlossen, ihre Gedanken und Handlungen konnte ich oft nachvollziehen und ihren Mut in schwierigen Situationen habe ich bewundert.

 

Amelie´s Mitbewohnerin, Angestellte und Freundin Edeltraud, habe ich leider als anstrengend empfunden. Für Amelie mag sie oft eine Stütze gewesen sein und sicherlich hat auch sie ihr „Päckchen zu tragen“, aber ich hätte doch gerne in dieser Geschichte auf sie verzichtet.

 

Die Nebencharaktere wurden fließend mit in die Geschichte eingebracht.

 

Das Cover ist natürlich typisch für Ellen Berg. Buchtitel und Inhalt passen zueinander.

 

Mein Fazit:

 

Leider konnte mich das Buch, trotz der eigentlich schönen Hauptgeschichte nicht überzeugen.

 

 

Ich vergebe 3 von 5 Sterne.