Titel: Sterne sieht man nur im Dunkeln

Autor/in: Meike Werkmeister

Genre: Roman

Erscheinungsdatum: 08.04.2019

Seiten: 321

Herausgeber: Goldmann Verlag

Preis: 10,00 €

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Eigentlich ist Anni glücklich. Mit ihrem Langzeitfreund Thies lebt sie in einem hübschen Bremer Häuschen, ihr Geld verdient sie als Game-Designerin und in ihrer Freizeit entwirft sie Poster- und Postkartenmotive. Doch dann will ihr Chef, dass sie das neue Büro in Berlin leitet. Und Thies will auf einmal heiraten. Nur Anni weiß nicht mehr, was sie will. Da meldet sich ihre Jugendfreundin Maria aus Norderney, und Anni beschließt spontan, eine Auszeit zu nehmen. 6 Wochen Sand und Wind, Sterne und Meer – einfach mal durchpusten lassen. Danach sieht sicher alles anders aus. Wie anders, das hätte Anni sich allerdings nicht träumen lassen.

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal Randomhouse und dem Goldmann Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Ein Buch, bei welchem ich nur ganz wenige Seiten brauchte um mich sofort darin wohlzufühlen. Der Schreibstil der Autorin ist modern, gefühlvoll, witzig und leicht verständlich. Zusätzlich zu den tollen Postkartenmotiven am Ende des Buches, wurde mit genau diesen, der Inhalt immer wieder aufgelockert durch kleinere Illustrationen. Die Ortsbeschreibungen waren detailliert, sodass ich hier das Gefühl hatte, „immer mittendrin zu sein“.

Auch ein Spannungsbogen wurde aufgebaut und bis zum Ende gehalten.

 

Toll war hier die Entwicklung von Anni im gesamten Buch. Der Autorin ist es gelungen, dieses so zu beschreiben, das ich Annis Gefühle genau nachempfinden konnte, von Glück, Angst, Wut und Verständnis.

 

„Egal, wie hell die Sonne scheint – aus dem Schatten treten musst du selbst“.

 

Zu Thies habe ich bis zum Ende kein Gefühl aufbauen können.  Er war für mich zu ruhig, zu unscheinbar.

 

Es gab einige Nebencharaktere, allerdings begleiteten diese so gut die Geschichte, dass ich nie durcheinander kam.

Hervorzuheben ist sicherlich Marias Mutter Iris, ein warmherziger und liebevoller Charakter, der jedes Buch bereichert.

 

Das Cover und der gesamte Aufbau, samt allen Illustrationen sind wunderschön. Buchtitel und Buchinhalt passen gut dazu.

 

Mein Fazit:

 

Ein schöner Roman über Freundschaft und Liebe, der uns zeigt, dass es sich lohnen kann, zu verzeihen.

 

 

Ich vergebe 5 von 5 Sterne.