Titel: Sommertage auf Capri

Autor/in: Roberta Gregorio

Genre: Roman

Erscheinungsdatum: 02.07.2019

Seiten: 200

Herausgeber: Forever Verlag

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Velia hat es satt. Die Fernbeziehung, die sie ständig zwischen Neapel und Deutschland hin und her pendeln lässt und aus der langsam aber sicher die Luft raus ist. Die endlose Reihe nerviger Jobs, die sie nie halten kann, weil sie so oft im Ausland ist. Und die Tatsache, dass sie sich deswegen keine Wohnung leisten kann und wieder bei ihren Eltern wohnt. Und das mit Ende zwanzig. 
Da kommt der Anruf ihrer Tante auf Capri gerade recht. Sie braucht Hilfe während der Urlaubssaison und so stellt Velia ihre lauwarme Beziehung aufs Abstellgleis und setzt über auf die italienische Trauminsel. Dort trifft sie auf den charmanten, wenn auch etwas schüchternen Schuster Ennio, der die auf der Insel traditionellen Sandalen anfertigt und verkauft. Schon bald lässt sich die Anziehung zwischen den beiden nicht mehr leugnen und zwischen Strand, Vino und Gelato verbringen die beiden einen hinreißenden Sommer. Bis auf einmal Velias Ex vor der Tür steht und sie zurück will...

 

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Forever Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Ich benötigte einige Seiten um mich an den Schreibstil zu gewöhnen, ich hatte anfangs das Gefühl, Sätze mehrmals lesen zu müssen. Im weiteren Verlauf empfand ich diesen als modern und fließend. Die Geschichte wird aus abwechselnden Perspektiven von Velia, Niklas und Ennio erzählt, ich hatte so die Möglichkeit Gedankengänge und Handlungen von jedem der 3 Charaktere verstehen und zum Teil auch nachvollziehen zu können. Das Setting von Capri hat mich sehr interessiert, aber es entstand leider kein wirkliches Bild vor meinen Augen, auch fehlte mir leider eine gewisse Tiefe, oft wirkten Dialoge und Situationen für mich oberflächlich, sodass mich das Buch bis zum Ende nicht vollständig überzeugen konnte.

 

Velia ist freundlich, liebevoll und hilfsbereit. Anfangs empfand ich sie als sehr rastlos, aber zum Ende hin machte sie eine tolle Wandlung durch.

Die weiteren Charaktere wirkten auf mich überwiegend freundlich, aber bleiben einfach nicht in meinem Kopf.  

 

Das Cover ist wunderschön und ein echter Eyecatcher. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

 

 

Mein Fazit:

 

Ein schöner Urlaubsroman, der mich leider nicht vollständig überzeugen konnte.

 

 

Ich vergebe 3,5 von 5 Sterne.