Titel: Sommer in Villefranche

Autor/in: Birgit Hasselbusch

Genre: Roman

Erscheinungsdatum: 10.03.2019

Seiten: 288

Herausgeber: dtv Verlag

Preis: 14,90€

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Insa Nicolaisen (40) befindet sich gerade in einer Phase im Leben, in der man sich für a) durchhalten oder b) die Flucht nach vorn entscheiden kann. Insa entscheidet sich für Variante b), nimmt die Flucht wörtlich und wandert aus. Und zwar genau dorthin, wo sie die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht hat: Südfrankreich. Was malerisch klingt, ist es auch – bis einige unvorhergesehene Dinge geschehen...

 

 

 

Rezension:

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom dtv Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Die Geschichte startet ohne große Umschweife oder einer Einleitung, was mir sehr gut gefallen hat, denn das erste Kapitel war so aussagekräftig, dass ich bereits nach diesem wissen wollte, wie es weiter geht. Der Schreibstil der Autorin ist modern, humorvoll und leicht verständlich. Die Erzählweise findet aus der Sicht von Hauptprotagonistin Insa oder Inga statt, dies verwirrte mich etwas, denn im Buch heißt sie Insa und auf dem Klappentext Inga? Das Setting mit den Orte an der Cote d‘ Azur wird bildlich und detailliert, aber nicht zu ausschweifend dargestellt, sodass ich hier oft das Gefühl hatte, dabei zu sein. Die zwischendurch eingebrachten Facebook-Nachrichten von Matthieu machten die Geschichte noch interessanter und lockerten sie auf. Im Ganzen kommt das Buch in Liebesdingen ohne viel Kitsch und Klischees aus und trotzdem kommt jeder auf seine Kosten. Die Kapitel hatte eine angenehme Länge.

 

Die Hauptprotagonistin mochte ich vom ersten Moment an, durch ihre aufgeschlossene, lustige und hilfsbereite Art wurde das Lesen ein Genuss, vor allem über den verbalen Schlagabtausch mit ihrer Mutter musste ich oft schmunzeln.

 

Alle Nebencharaktere wurden authentisch und fließend mit eingebracht. Sehr gerne gelesen habe ich über die exzentrische Vero (La Reine) und über Inga´s Schwester Jana, beide waren eine Bereicherung für die Geschichte.

 

Das Cover ist wunderschön und lädt zum Träumen ein. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

 

 

Mein Fazit:

 

Ein wunderschöner und lustiger Roman, den ich mit Freude gelesen habe.

 

 

Ich vergebe 4,5 von 5 Sterne.