Titel: Heidelblütenküsse

Autor/in: Silvia Konnerth

Genre: Roman

Erscheinungsdatum: 15.07.2019

Seiten: 416

Herausgeber: Blanvalet

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Gerade hat Emma ihre Scheidung hinter sich gebracht, da hat das Leben schon eine neue Herausforderung parat: Sie soll eine Pension in der Lüneburger Heide ankaufen. Eigentlich ein Klacks für die 36-jährige Maklerin, wäre da nicht ein Haken: Das Gebäude steht in Emmas Heimatort – und gehört ausgerechnet ihrer mittlerweile verhassten Jugendliebe Mark. Widerwillig reist Emma zurück nach Hause und wird mit alten Gefühlen konfrontiert. Und dann lernt sie auch noch Pferdewirt Leo kennen, zu dem sie eine besondere Verbindung spürt. Inmitten der idyllischen Heidelandschaft muss sich Emma nun die Frage stellen, was – und vor allem wer – ihr im Leben wirklich wichtig ist.

 

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal Randomhouse und dem Blanvalet Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Das Buch startet im Jahr 1989 und weckte durch den interessanten Prolog mein Interesse auf die Geschichte. Den Schreibstil habe ich als flüssig, gefühlvoll und leicht verständlich empfunden. Das Buch wird aus der Sicht von Hauptprotagonistin Emma erzählt, was mir sehr gut gefallen hat, denn so hatte ich die Möglichkeit ihre Gedankengänge und Handlungen verstehen und meist nachvollziehen zu können. Orte und Situationen wurden bildlich und detailliert, aber nicht zu ausschweifend dargestellt. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge.

 

Emma ist mir von Beginn ans Herz gewachsen. Trotz der Ungerechtigkeit die Sie erfahren musste, versucht sie dennoch zu helfen und stellt dabei oft ihre eigenen Bedürfnisse oder Gefühle zurück. Alle Nebencharaktere wurden authentisch und fließend mit eingebracht. Hervorheben möchte ich noch Emma´s Eltern und die von der Autorin gut ausgearbeitete Entwicklung und späteren Beziehung zu ihrer Tochter.

 

Das Cover gefällt mir sehr gut. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

 

 

Mein Fazit:

 

Eine gefühlvolle Geschichte über Enttäuschung, Freundschaft und den Mut etwas Neues zu beginnen, bei der ich mich von der ersten bis zur letzten Seite sehr wohl gefühlt habe. Ich freue mich auf weitere Bücher von Silvia Konnerth.

 

Ich vergebe gerne 5 von 5 Sterne.