Titel: Sanddorninsel

Autor/in: Lena Johannson

Genre: Rügen-Roman

Erscheinungsdatum: 03.06.2019

Seiten: 336

Herausgeber: Droemer

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Mit Tochter, Enkelin und Urenkelin will Ursula ihren 80. Geburtstag feiern, und zwar auf Rügen – denn da hat die alte Dame noch etwas zu erledigen. Davon erfahren die anderen aber erst, als die Zimmer in der Villa Sanddorn schon bezogen sind: Ursula möchte endlich herausfinden, was aus ihrem Brieffreund Jens geworden ist, der nach dem Krieg von Rügen nach Kuba ging. Und ihre Familie soll ihr bei der Spurensuche helfen. Für die vier Frauen beginnen turbulente Sommerwochen auf der zauberhaften Ostsee-Insel, die sie auf wunderbare Weise einander näher bringen und dabei so manche Überraschung parat halten.

 

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Droemer Knaur Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Ich benötigte einige Seiten um mich an das Buch zu gewöhnen, warum kann ich nicht genau sagen, denn der Schreibstil ist flüssig, klar und leicht verständlich. Die Erzählweise wechselt zwischen den 4 Frauen und findet in der Ich-Perspektive statt, dieses war sehr angenehm, so hatte ich die Möglichkeit von allen Gedanken und Handlungen zu verstehen und größtenteils nachvollziehen zu können. Das Setting von Rügen ist wunderschön. Orte und Situationen werden bildlich, detailliert aber nicht zu ausschweifend dargestellt. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge. Ein Spannungsbogen wird relativ zu Anfang aufgebaut und wenn man sich drauf einlässt auch gehalten.

 

Ich konnte durch die detaillierten Erzählungen der Autorin viele Schlüsse innerhalb der zum Teil schwierigen Beziehungen der Frauen untereinander ziehen. Mit Rahel und Emily hatte ich zwischendurch meine Probleme, da ich oft ihre Art mit anderen zu sprechen nicht nachvollziehen konnte. Pubertät hin oder her.

Nebencharaktere wurden authentisch und fließend mit eingebracht.

 

Das Cover gefällt mir sehr gut. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

 

Mein Fazit:

 

Eine wunderschöne Geschichte über Missverständnisse, Familienzusammenhalt und Liebe.

 

Ich vergebe 4 von 5 Sterne.