Titel: Paradies

Autor/in: Amelie Fried

Genre: Roman

Erscheinungsdatum: 01.10.2018

Seiten: 432

Herausgeber: Heyne

Preis: 17,00 €

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Eine Woche im Paradies: Hier zählen nur Sie – und am Ende werden Sie nicht mehr der gleiche Mensch sein!

Petra freut sich auf eine Auszeit ganz für sich, ohne Haushalt, Kinder, Mann und Job. Ihren Sehnsuchtsort findet sie auf einer spanischen Insel, bei einer Seminarwoche im herrlich gelegenen Hotel Paraíso mit Selbsterfahrung, Körperarbeit, Meditation und Yoga. Dort trifft sie auf die anderen Teilnehmer der Gruppenreise, darunter Anka, Suse und Jenny, die unterschiedlicher nicht sein könnten – und Geheimnisse haben, die nicht nur Petras Leben aus den Fugen heben. Als auch noch ein Sturm die Hotelgäste einschließt und ein Entkommen von der Insel unmöglich macht, kochen die Emotionen innerhalb der Gruppe lebensgefährlich hoch. Am Ende wird aus dem Meer eine Frauenleiche geborgen. Aus der paradiesischen Wellnesswoche ist ein Albtraum geworden, und keiner der Teilnehmer ist mehr der Mensch, als der er gekommen ist – wie im Prospekt versprochen.

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal Randomhouse und dem Heyne-Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst  nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen. I

 

Dieses Buch handelt von vier Frauen, die aus den unterschiedlichsten Gründen, die gleiche Reise bestreiten.

 

Durch den fließenden, klaren, emotionalen und zum Teil mit Humor versetzten Schreibstil der Autorin fand ich mich schnell im Buch zurecht. Es gibt keine typisch nummerierten Kapitel, es wurde zu Anfang aus der Sicht jeder einzelnen Frau erzählt, die dann weiterführend abwechselten. Auch gliederte die Autorin die Geschichte in Wochentage, dieses fand ich sehr angenehm um mich weiterhin gut zurecht zu finden.

Orte, Personen und Situationen waren sehr detailliert und bildlich, aber nicht zu ausschweifend beschrieben. Der Spannungsbogen wurde vom Anfang bis zum Ende gehalten.

Die ganze Geschichte floß ineinander.  

 

Jede der vier Hauptprotagonistinnen hatte einen starken Charakter.

Suse stach hier am auffälligsten hervor, anfangs konnte ich einige Handlungen nicht nachvollziehen, wurde sogar teilweise wütend auf Sie, doch zum Ende hin konnte ich sie immer besser verstehen und mich zu einem ganz großen Teil mit ihr identifizieren.

Anka fand ich ganz furchtbar, ihr Verhalten und ihre Art mit Menschen umzugehen, habe ich als erschreckend und egoistisch empfunden.

Jenny wurde als großartige und starke Frau beschrieben, die viel aus ihrer Vergangenheit zu erzählen hatte.

Die Geschichte um Petra möchte ich an dieser Stelle nicht zu sehr ausführen, da ich eventuell spoilern könnte. Aber auch diese Frau hat einiges zu erzählen.

 

Dieses Buch hat viele Nebencharaktere, die allerdings so gut in die Geschichte eingebracht wurden, sodass ich hier nie durcheinander kam.

 

Das Cover ist wunderschön und ansprechend. Cover und Buchtitel passen zum Buchinhalt.

 

Mein Fazit:

 

Ich konnte dieses Buch kaum aus den Händen legen und würde es uneingeschränkt weiterempfehlen.

 

„ Kennst du das Gleichnis vom Wasserkrug? Das Gleichnis besagt, dass wir Menschen wie ein Wasserkrug sind. Wenn wir nur geben und geben, sind wir irgendwann leer…..“

 

 

Ich vergebe 5 von 5 Sterne.