Titel: Nacht über dem Dom

Autor/in: Kordula Kühlem

Genre: Köln Krimi

Erscheinungsdatum: 25.07.2019

Seiten: 320

Herausgeber: Emons Verlag

 

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Eigentlich sieht alles ganz einfach aus: Ein Archäologieprofessor stürzt über die Brüstung in den Kreuzgang von St. Maria im Kapitol. Doch es ist eben nie so, wie es scheint, und der Fall gestaltet sich für Hauptkommissarin Kerstin Heller viel komplizierter als angenommen. Noch immer ein bisschen fremd in der Domstadt muss sie sich mit ihrer urkölschen Kollegin auf Spurensuche durch die Kirchen und die Vergangenheit Kölns begeben. Und der Täter scheint ihnen immer einen Schritt voraus.

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Emons Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Nach dem aussagekräftigen Klappentext, dem Cover und der Tatsache, dass es sich um einen Köln Krimi handelt, wollte ich die Geschichte unbedingt lesen. Diese beginnt mitten im Geschehen mit einem fesselnden ersten Kapitel, welches sofort einen hohen Spannungsbogen aufbaut. Den Schreibstil habe ich als flüssig, modern und leicht verständlich empfunden. Orte innerhalb von Köln wurden verständlich beschrieben, sodass ich als Kölnerin zu jeder Zeit wusste worum es geht. Einzelne Situationen konnte die Autorin bildlich und detailliert beschreiben ohne dabei zu ausschweifend zu werden. Eine kleine Vorahnung hatte ich relativ zu Beginn, aber die Erzählungen lenken immer wieder auf verschiedene mutmaßliche Täter, sodass ich mir lange Zeit nicht sicher war. Sehr interessant waren die mit eingebrachten geschichtlichen Hintergründe Kölns im zweiten Weltkrieg, da konnte ich noch einiges über die Kölner-Brücken lernen. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge.

 

Die Hauptprotagonistin und Hauptkomissarin Kerstin Heller mochte ich vom ersten Moment an, durch ihre zum Teil witzigen Gedankengänge lockerte sie die Geschichte immer wieder.

Nebencharaktere wie das Team um Kerstin und alle mutmaßlichen Täter wurden authentisch und fließend mit eingebracht.

 

Das Cover wirkt ansprechend. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

 

 

Mein Fazit:

 

Ein spannender Köln-Krimi mit interessantem Hintergrund, den ich kaum aus den Händen legen konnte. Ich freue mich auf weitere Geschichte der Autorin rund um Kerstin Heller.

 

 

Ich vergebe gerne 5 von 5 Sterne.