Titel: Manchmal ist Liebe genug

Autor/in: Katharina Olbert

Genre: New Adult

Erscheinungsdatum: 05.07.2019

Seiten: 308

Herausgeber: selfpubl.

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Lola führt ein Leben zwischen Getränketabletts und Teleobjektiv: Tagsüber kellnert sie, abends sieht sie die Welt durch die Linse ihrer Kamera. Ihr Anspruch ist hoch, deswegen zeigt sie ihre Bilder niemandem. Noah aber fragt nicht um Erlaubnis, schaut ihr dreist über die Schulter und taucht einfach während ihrer Fotosessions auf. Allerdings gelingt mit ihm wieder, was ihr seit Jahren unmöglich schien – Nähe zulassen, ihre Leidenschaft fürs Fotografieren teilen. Und bald reichen ihre Gefühle füreinander noch viel weiter. Was Noah ihr jedoch verschweigt: Er ist ein berühmter Sänger. Für Lola, die lieber hinter der Kamera bleibt, wird diese Tatsache zum Problem. Hat ihre Liebe trotzdem eine Zukunft? Oder sind ihre Leben einfach zu verschieden, um sie zu vereinen?

 

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise von der Autorin selbst als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst  nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Dies ist mein erstes Buch der Autorin, ich benötigte nur wenige Seiten um ganz im Geschehen anzukommen. Der Schreibstil ist flüssig, gefühlvoll und leicht verständlich. Die Geschichte wird ausschließlich aus der Sicht von Lola erzählt, ich hatte so die Möglichkeit ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen zu verstehen und nachvollziehen zu können. Katharina Olbert spricht innerhalb des Buches viele wichtige Themen an, die zum Nachdenken anregen und nachwirken, wie ganz aktuell in Socialmedia-Kreisen unter einem gewissen Druck zu stehen und das Denunzieren von in der Öffentlichkeit stehende Personen.

Orte und Situationen wurden detailliert, aber nicht zu ausschweifend beschrieben. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge.

 

Die sympathische Hauptprotagonistin Lola ist mir bereits zu Anfang ans Herz gewachsen. Ich habe es sehr genossen, ihre Entwicklung und ihren nicht immer einfachen Weg innerhalb der Geschichte zu verfolgen.

Auch Noah stand ihr in nichts nach. Trotz seiner öffentlichen Präsenz versucht er für Lola einzustehen und sie zu schützen. Auch gefiel mir die Beziehung zu seiner Familie.

 

„Manchmal ist Liebe nicht genug. Manchmal verlangen die Umstände, dass wir jemanden aufgeben, obwohl wir es nicht wollen. Nur, um ihn zu schützten. „

 

Alle Nebencharaktere wurden fließend und authentisch mit eingebracht. Hervorheben möchte ich hier noch die Freundinnen von Lola, die ihr selbstlos zur Seite stehen und den Cafe-Besitzer Bernd.

 

Das Cover wirkt ansprechend, auch wenn es natürlich im Printformat besser zur Geltung kommt als auf einem Reader. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

 

 

Mein Fazit:

 

Eine gefühlvolle Geschichte über Vertrauen, Freundschaft und Liebe, die ich kaum aus den Händen legen konnte und ich uneingeschränkt empfehlen kann.

 

Ich vergebe 5 von 5 Sterne.