Titel: Letzte Hoffnung Meer

Autor/in: Anja Eichbaum

Genre: Ostsee Krimi

Erscheinungsdatum: 13.03.19

Seiten: 472

Herausgeber: Gmeiner Verlag

Preis´14,00 €

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Ironie des Schicksals: Marie Hafen glaubt, von ihrer Krebserkrankung geheilt zu sein, als sie ermordet wird. Nicht nur die behandelnde Privatklinik, sondern die gesamte Ostsee-Region ist erschüttert. Passt der Mord in das Schema zweier ähnlicher Fälle? Die Schweriner Mordkommission ist sich uneinig. Gut, dass der neue Ermittler Dr. Ernst Bender auf Polizeipsychologin Ruth Keiser und den Norderneyer Polizisten Martin Ziegler trifft. Gelingt es ihnen gemeinsam, den Fall zu lösen oder geraten die Ermittlungen nun erst recht außer Kontrolle?

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Gmeiner Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Leider hatte ich Schwierigkeiten zu Anfang des Buches. Ich fand einfach keinen Bezug zur Geschichte, fand den Aufbau verwirrend. Dies änderte sich für mich nachdem ich ungefähr 50 Seiten gelesen habe. Es baute sich dann rasch ein Spannungsbogen auf, der bis zum Ende gehalten wurde. Ich empfand den Schreibstil weiterführend als unheimlich klar und auf den Punkt gebracht. Kein unnötiges Drumherum reden. 

Ortsbeschreibungen wurden detailliert, aber nicht zu ausschweifend dargestellt.

 

Die Anzahl der Protagonisten waren fast ein wenig zu viele, um in einigen Situationen noch den Zusammenhang zu finden. Schön fand ich, dass es zu Anfang ein Personenregister gab.

Martin Ziegler ist ein sachlicher, ruhiger Pol in dieser Geschichte, es war angenehm über ihn zu lesen.

Zu Ruth Keiser konnte ich bis zum Ende keine Emotionen aufbauen, da es mir einfach nicht gelungen ist, sie richtig einzuschätzen. Sie war so unerreichbar.

Ein sicherlich spezieller Protagonist ist Dr. Ernst Bender, wo ich doch anfangs gleichzeitig schmunzeln musste aber auch genervt war, gefiel er mir im Verlauf sehr gut.

 

Das Cover ist ansprechend und weckt das Interesse auf den Inhalt. Buchtitel und Buchinhalt passen wunderbar dazu.

 

 

Mein Fazit:

 

Nach anfänglichen Starschwierigkeiten, konnte ich „Letzte Hoffnung Meer“ nicht mehr aus den Händen legen.

 

Ich vergebe 4 von 5 Sterne.