Titel: Leas Spuren

Autor/in: Bettina Storks

Genre: Historischer Roman

Erscheinungsdatum: 14.10.2019

Seiten: 464

Herausgeber: Diana Verlag

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Paris 2016. Ein lukratives Erbe winkt der Stuttgarter Historikerin Marie und dem französischen Journalisten Nicolas, wenn sie eine schwierige Aufgabe lösen: Gemeinsam sollen sie ein lang verschollenes Gemälde finden und es den möglichen Überlebenden einer jüdischen Pariser Familie zurückgeben. Ihre Suche führt sie nicht nur in die Wirren des Zweiten Weltkriegs und an die Abgründe der Besatzungszeit, sondern wird rasch zu einem atemlosen Ringen mit der Vergangenheit ihrer Familien. Im Dickicht des Kunstraubs der Nazis muss sich Marie einem schrecklichen Geheimnis stellen – und bald auch ihren Gefühlen für Nicolas.

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal Randomhouse und dem Diana Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Das Buch beginnt im August 2016 in Paris, rasch wird durch den spannenden Prolog ein hoher Spannungsbogen aufgebaut. Den Schreibstil habe ich als fesselnd, tiefgründig und leicht verständlich empfunden. Orte und Situationen aus der Vergangenheit und der Gegenwart wurden bildlich, detailliert und ohne Ausschweife dargestellt. Die Erzählperspektiven wechseln zwischen Marie, Charlotte und Victor und springen zwischen verschiedenen Zeitebenen, was mir sehr gefallen hat, denn so konnte ich Gedankengänge, Handlungen und Emotionen verstehen und nachvollziehen und der Geschichte bis zum Ende bündig folgen, ohne das Fragen offen blieben. Während des Lesens hatte ich immer wieder das Gefühl, dass die Autorin bis ins kleinste Detail recherchiert hat. Am Ende der Geschichte entdeckte ich dann die Anmerkungen von Bettina Storks, in denen sie Personen und Situationen teilweise historisch belegt. Auch wenn das eine oder andere Vorkommen vorhersehbar ist, wird der Spannungsbogen bis zum Ende gehalten.

 

Marie, Nicolas, Charlotte und Victor sind mir ans Herz gewachsen, ich kann hier niemanden hervorheben, da jeder dieser vier Protagonisten einen wichtigen Bestandteil der Geschichte darstellt. 

Nebencharaktere wurden authentisch und fließend mit eingebracht.

 

Das Cover, Buchtitel und Buchinhalt passen gut zueinander.

 

Mein Fazit:

 

Eine fesselnde und hoch emotionale Geschichte von der ersten bis zur letzten Seite, ein Buch welches ich noch lange im Kopf haben werde und ich jedem empfehlen kann zu lesen, der historische Romane mag, die im zweiten Weltkrieg spielen.

 

Ich vergebe 5 von 5 Sterne.