Titel: Jagdtrieb

Autor/in: Hendrik Esch

Genre: Kriminalroman

Erscheinungsdatum: 21.01.2019

Seiten: 496

Herausgeber: Goldmann Verlag

Preis: 10,00 €

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung/Klappentext:

Der junge Anwalt Paul Colossa aus München erbt nach dem überraschenden Selbstmord seines Onkels dessen Kanzlei in Neustadt in der bayerischen Provinz – und damit eine Menge kurioser Fälle. Wie den der hübschen Maja, Tochter des zwielichtigen russischen Unternehmers Victor Rivinius. Maja wird von ihrem Ex-Geliebten gestalkt, und Colossa soll vor Gericht ein Kontaktverbot erwirken. Dabei erliegt Colossa prompt selbst den Reizen der jungen Frau. Blind vor Liebe verstößt er gegen alle Regeln – und übersieht, wie sehr Maja in die dubiosen Machenschaften ihres Vaters verstrickt ist. Unversehens befindet er sich mitten in einer höchstgefährlichen Jagd …

 

Meine Meinung:

Das Buch wurde mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar von Hendrik Esch zur Verfügung gestellt. Dieses äußert sich allerdings nicht in meiner Rezension.

 

In dieser Geschichte geht es um Paul Colossa, einen jungen Anwalt aus München, der nach einem tragischen Vorfall die Kanzlei seines Onkels übernimmt. Der Hauptprotagonist fällt hier durch seine Art „anders“ zu denken und zu handeln auf, was ihn für mich sehr sympathisch macht. Auch musste ich bei vielen Situationen schmunzeln.

 

Ich hatte mit dem Einstieg in die Geschichte ein paar Schwierigkeiten, da ich nicht genau einordnen konnte, worum es gehen soll. Dieses änderte sich nach ca. 50/60 Seiten, hier war ich ganz im Buch und fand den Schreibstil angenehm und witzig.

 

Einzig die Kapitelbeschreibungen zur Jagd wurden von mir überschlagen, da ich aus ethischen Gründen die Jagd als solches nicht vertrete.

 

Der Leser erfährt hier einiges über die Arbeit als Anwalt, denn der Autor ist selbst Anwalt, sodass es ihm hier gelingt verschiedene Handlungsstränge detailiert aber nicht übertrieben darzustellen.

 

Zu keinem Moment kam Langeweile auf, denn die Spannung wird aufrecht gehalten, sodass ich hier wirklich mitgefiebert habe und unbedingt weiterlesen wollte.

 

Die Nebencharaktere sind sehr gut gewählt und wurden hervorragend in die Geschichte eingebracht.

 

Zum Ende hin, gibt es einige Überraschungen, wobei ich hier eine schon im ersten Drittel des Buches ahnen konnte.

 

Es handelt sich nicht um einen typischen Krimi, eher handelt es sich hier um ein spannendes aufeinanderreihen von Kuriositäten.

Ich freue ich mich sehr darauf wie es mit Paul Colossa weitergeht.

 

Das Cover ist ein echter Hingucker und hier findet sich nach meiner Meinung der „rote Faden“ im Buch.

 

Ich vergebe 4 von 5 Sterne.