Titel: Hurenmord – Die Rose von Whitechapel

Autor/in: Tabea Koenig

Genre: Historischer Roman

Erscheinungsdatum: 02.09.2019

Seiten: 336

Herausgeber: Piper Verlag

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Whitechapel, 1888: Die junge Witwe Christine Gillard macht eine schwierige Zeit durch. Einst eine ehrlose Hure aus Glasgow, leitet sie heute in Whitechapel ein Frauenhaus. Der Körper ihres verstorbenen Gatten ist kaum erkaltet, da beginnen in ihrer Einrichtung die grausamsten Morde der Londoner Geschichte. Zusammen mit Liam und Emily unterstützt Christine die Polizei bei den Ermittlungen. Dabei kommt sie nicht nur dem attraktiven Inspektor John Pike näher, sondern auch in das Visier von »Jack the Ripper«.

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Piper Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Nach dem wunderbaren ersten Band „Hurentochter“ habe ich mich sehr über den weiteren Band „Hurenmord“ gefreut. Nach nur wenigen Seiten konnte mich die Geschichte wieder abholen. Den Schreibstil von Tabea Koenig kann ich nur hervorheben, dieser ist flüssig, sehr fließend und trotz des historischen Aspekts leicht verständlich. Die Geschichte wurde in 3 Hauptteile unterteilt, die inbegriffenen Kapitel hatten eine angenehme Länge Die Erzählungen wurden aus verschiedenen Perspektiven dargestellt, sodass ich die Möglichkeit hatte, dem Verlauf bündig und glaubhaft zu folgen. Das Setting von London im Jahre 1888 wurde von der Autorin teilweise erschreckend detailliert und bildlich dargestellt. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, selbst durch die Gassen der Stadt zu laufen. Auch bei den Schilderungen über und von „Jack the Ripper“ lief mir oft ein kalter Schauer über den Rücken. Ein Spannungsbogen wird bereits zu Beginn aufgebaut und trotz wenigen Vorhersehbarkeiten auch gehalten.

 

Über Hauptprotagonistin Christine Gillard habe ich bereits im ersten Band einiges erfahren können und habe mich nun gefreut, dass ihr ein wenig mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird. Es ist erschreckend lesen zu müssen wie schnell Frauen in der damaligen Zeit abrutschen konnten und welche Bürden sich auf sich nehmen mussten.

Alle Nebencharaktere wurden authentisch und fließend mit eingebracht.

 

Das Cover gefällt mir sehr gut. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

 

Mein Fazit:

 

Eine gelungene Fortsetzung des ersten Bandes, mit Gänsehautmomenten. Ein Buch welches ich kaum aus den Händen legen konnte.

 

Ich vergebe 5 von 5 Sterne.