Titel: Erbeeren im Sommer

Autor/in: Anja Saskia Beyer

Genre: Roman

Erscheinungsdatum: 02.05.2019

Seiten: 304

Herausgeber: Ullstein Verlag

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Enttäuscht und mit Wut im Bauch sitzen Luisa und Mona in ihrem VW-Bus auf dem Weg nach Süditalien. Nach einem missglückten Heiratsantrag und einem handfesten Ehekrach brauchen die beiden Freundinnen dringend einen Ortswechsel. Und da bieten sich Tante Giulias idyllischer Erdbeerhof und das kleine mediterrane Ristorante geradezu an. Was die beiden dort erwartet, ist allerdings weit mehr als schmackhafte Erdbeeren und italienische Küche: Luisa wird ihre alte Jugendliebe Matteo wiedertreffen und auf ein Geheimnis stoßen, das sich um ein außergewöhnliches Kochbuch rankt. Als Tante Giulia überraschend abreist, sind Luisa und Mona gezwungen, tief in die Familiengeschichte einzutauchen, die sie bis in die turbulenten 50er Jahre zurückführt. Die Ereignisse von damals werden Luisas Leben verändern – auf eine Weise, wie sie es nie für möglich gehalten hätte.

 

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Ullstein Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Die Geschichte startet mit einem interessanten Prolog aus Süditalien im Jahre 1943. Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich, lediglich die vielen Wort-, oder auch Begriffwiederholungen störten und brachten mich zwischenzeitlich aus einem ruhigen Lesefluss raus. Orte und Situationen wurden bildlich und detailliert, aber nicht zu ausschweifend beschrieben. Die Erzählperspektive wechselt innerhalb des Buches von der Gegenwart in die Vergangenheit und schlüsselt so die gesamte Geschichte auf. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge.

 

Luisa lässt mich ein wenig zwiegespalten zurück. Ich konnte ihre Gedankengänge und Handlungen trotz guter Erklärungen nicht immer nachvollziehen oder verstehen.

Mona war für mich die interessanteste und authentischste Persönlichkeit innerhalb der Geschichte. Ich konnte sie in vielen Punkten sehr gut verstehen.

Die Passagen rund um Luisas Tante Giulia empfand ich leider als uninteressant.

Nebencharaktere wurden fließend mit eingebracht.

 

Das Buchcover ist wunderschön, Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

 

Mein Fazit:

 

Ein schöner Roman in einem tollen Setting von Italien, bei dem ich mir ein wenig mehr Tiefgang gewünscht hätte.

 

 

Ich vergebe 3,5 von 5 Sterne.