Titel: Ein Sommer voller Himbeereis

Autor/in: Persephone Haasis

Genre: Roman

Erscheinungsdatum: 13.05.2019

Seiten: 464

Herausgeber: Penguin

Preis: 10,00€

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Wie jeden Sommer zaubert Pauline im Eiscafé ihrer fränkischen Heimat herrliche Kreationen für ihre Gäste. Ob sinnliche Sorten oder liebevoll dekorierte Eisbecher – Eis ist Paulines Leidenschaft. Und es könnte alles so schön sein, wären da nicht Paulines Geldsorgen und ihr gebrochenes Herz. Um sich abzulenken, streift Pauline oft durch den Antiquitätenladen ihrer Ersatzgroßmutter Anna und versteckt dort heimlich Zettel mit ihren Wünschen. Eines Tages findet sie dabei die Nachricht eines Unbekannten und fühlt sich sofort zu ihm hingezogen. Ganz im Gegensatz zu Annas arrogantem Enkel Christian, der plötzlich ständig in Paulines Laden auftaucht ...

 

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal Randomhouse und dem PenguinVerlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Die Geschichte startet mit einem interessanten Prolog, nach diesem wollte ich sofort wissen, wie das Buch wohl weiter geht. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, ruhig und leicht verständlich, lediglich die vielen Wiederholungen von Bezeichnungen oder Gefühlen, wie z.B. Empfangsdame oder „schließt genießerisch die Augen“ fand ich im Lesefluss ein wenig störend. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Pauline und Christian erzählt, so hatte ich die Möglichkeit, von beiden, Gefühle und Handlungen nachvollziehen zu können. Ortsbeschreibungen, gerade die fränkische Heimat der Hauptprotagonistin sind bildhaft und detailliert, aber nicht zu ausschweifend dargestellt. Die mit eingebrachten Zettelbotschaften frischten das Buch zusätzlich auf. Leider hatte die Geschichte auch einige Längen, gerade wenn Pauline ihren Gedanken nachhängt oder auch wenn kurze Ereignisse, nach meinem Empfinden, künstlich in die Länge gezogen wurden.

 

Pauline lässt mich mit geteilter Meinung zurück, sie ist eigentlich sehr freundlich, hilfsbereit und aufgeschlossen und in vielen Momenten kommt sie sehr schroff und distanzlos rüber, sicher ist dieses ihrem gebrochenen Herz zuzurechnen, aber in vielen Momenten wäre weniger mehr gewesen.

Christian wirkt anfangs sehr arrogant und abwesend. Im weiteren Verlauf konnte ich ihn immer besser verstehen und seine Handlungen stets nachvollziehen.

Die Nebencharaktere wurden fließend mit eingebracht

 

Das Cover wirkt sehr ansprechend und frisch. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

 

 

Mein Fazit:

 

Eine schöne Geschichte, die zeitweise ein wenig in die Länge gezogen wurde über Vertrauen, Mut und Liebe.

 

Ich vergebe 4 von 5 Sterne.