Titel: Die Wildrosentöchter

Autor/in: Valentina Cebeni

Genre: Roman

Erscheinungsdatum: 11.03.2019

Seiten: 369

Herausgeber: Penguin Verlag

Preis: 10,00 €

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Ein Roman so verführerisch wie der Duft wilder Rosen ...

Als ihre große Liebe Lorenzo stirbt, glaubt Cassandra, nie mehr glücklich werden zu können. In ihrer Trauer widmet sie sich voll Hingabe den Weinreben und Rosenstöcken auf dem toskanischen Gut, das ihr Mann hinterlassen hat. Doch dann findet sie einen auf das Jahr 1944 datierten Liebesbrief. Fasziniert beginnt Cassandra Nachforschungen anzustellen, die in die Vergangenheit ihrer Familie führen. Als ihr Großvater jede Auskunft verweigert, bekommt sie Hilfe von Enea, dem ernsten, aber attraktiven Chorleiter des Dorfes. Und während die Rosen auf dem Gut zu blühen beginnen, kommen die beiden einer tragischen Liebesgeschichte auf die Spur.

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal Randomhouse und dem Penguin Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Nach wenigen Sätzen, hatte mich das Buch in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil der Autorin ist emotional, gefühlvoll und fließend. Bereits zu Anfang wurde ein hoher Spannungsbogen aufgebaut, zwar war einiges vorhersehbar aber so gut umschrieben, dass dieser bis zum Ende gehalten wurde. Orte und Situationen wurden detailliert, aber nicht zu ausschweifend beschrieben, sodass ich hier das Gefühl hatte „dabei zu sein“.  Auch die Passagen über den zweiten Weltkrieg wurden nicht aufdrängend dargestellt. Das Setting des toskanischen Guts war wunderschön.

 

Die Hauptprotagonistin Cassandra hat mir mit ihrer tapferen, liebevollen und mutigen Art sehr gefallen. Sie erlebte einen schweren Schicksalsschlag durch den frühen Tod ihres Mannes Lorenzo und kämpft sich zurück ins Leben. Der Autorin ist es gelungen, dass ich Cassandra während ihres Weges „fühlen“ konnte.

 

„ Mein Schatz, du musst wieder lachen. Lachen, verstehst du? Nicht diese Sache mit den halb verzogenen Lippen wie Kermit von den Muppets, das kannst du gut. Nein, ich meine ein richtiges Lachen.“

 

Es gab in diesem Buch viele Nebencharaktere, trotzdem wurden diese so gut mit eingebracht, dass ich nie durcheinander kam.

Hervorzuheben ist hier Cassandra´s Schwiegermutter „Mercedes“, eine liebevolle, ehrliche und taffe Frau. Über die ich sehr gerne gelesen habe.

Zu Enea habe ich ein zwiegespaltenes Gefühl, ich mochte seine Hilfsbereitschaft und Ehrlichkeit, aber ich hatte den Eindruck, dass er manchmal zu weit ging.

Ein ganz schrecklicher Charakter ist sicherlich Adelchi, er war wichtig für den Aufbau und für die Auflösung des Buches, mehr leider auch nicht.

 

Das Cover ist wunderschön und wirkt beruhigend. Buchtitel und Cover passen zum Buchinhalt.

 

Mein Fazit:

 

Ein wunderschöner Roman über Verlust, Trauer, Wut und Liebe, der mich von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut unterhalten hat.

 

Ich vergebe 5 von 5 Sterne.