Titel: Die Untiefen zwischen uns

Autor/in: Claudia Meimberg

Genre: Roman

Erscheinungsdatum: 23.05.2016

Seiten: 356

Herausgeber: selfpubl.

Preis: 11,99€

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Zwanzig Jahre, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen sind, kehrt Ella in ihr Ferienhaus an der spanischen Costa Blanca zurück. Voller Sehnsucht nach Sonne, Meer und Wärme.
Am Strand lernt sie den Fischer Mateo kennen. Auch er hat schon einen geliebten Menschen verloren - seinen Bruder.
Das Schicksal scheint sie zueinander geführt zu haben und aus dem Verständnis füreinander wird schnell Liebe. Bis Eifersucht, Pflichtgefühle und eine unerwartete Entdeckung es ihnen unmöglich machen, ihr Glück zu leben.

Doch was, wenn eine Beziehung zerbricht – aber die Liebe bleibt?

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise von der Autorin selbst als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Nachdem mir das erste Buch von Claudia Meimberg bereits so gut gefallen hat, habe ich mich sehr darüber gefreut, ihr zweites rezensieren zu dürfen. Um eins vorne weg zu nehmen, meine Erwartungen wurden übertroffen.

Bereits innerhalb des ersten Kapitels wurde ein hoher Spannungsbogen aufgebaut und ich befand mich sofort in einem angenehmen Lesefluss. Der Schreibstil ist flüssig, modern und leicht verständlich. Außerdem spürte ich sofort eine gewisse Tiefe, mit der die Autorin mich fesselte. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Ella und Mateo, so hatte ich die Möglichkeit der Geschichte zu folgen und beide Sichtweisen und Handlungen zu verstehen und nachvollziehen zu können. Die Ausgangslage, die Entwicklung und das letztendliche Ende waren absolut unvorhersehbar und ich wurde beim Lesen regelmäßig überrascht. Orte und Situationen wurden bildhaft und detailliert, aber nicht zu ausschweifend beschrieben. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge und wurden beim Wechsel durch eine andere Schriftform optisch aufgefrischt.

 

Ella ist mir ans Herz gewachsen, eine sympathische, mutige und liebevolle Hauptprotagonistin, die trotz schwieriger Ausgangslage eine tolle Entwicklung innerhalb der Geschichte durchmacht.

 

„ Dafür musst du nicht viel machen. Es reicht schon, wenn du bei mir bist.“

 

Mateo hat es mir nicht immer leicht gemacht, auch wenn ich viel Verständnis für ihn aufgebracht habe, so hätte ich mir doch an einigen Stellen, ein bisschen mehr Weitsicht gewünscht. Trotzdem mochte ich seine fürsorgliche und aufopfernde Art seiner Familie gegenüber.

 

Nebencharaktere wurden fließend und authentisch mit eingebracht. Ana und Christina habe ich ebenfalls sehr in mein Herz geschlossen. Mit Teresa hatte ich, durch ihr eifersüchtiges und falsches Vorgehen so meine Schwierigkeiten.

 

Das Cover weckt durch den Farbverlauf das Interesse auf den Inhalt. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

 

Mein Fazit:

 

Eine spannende und tiefgehende Geschichte über Wut, Vergebung und Liebe, die ich kaum aus den Händen legen konnte. Ich freue mich sehr auf weitere Werke von Claudia Meimberg.

 

Ich vergebe gerne 5 von 5 Sterne.