Titel: Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre

Autor/in: Maia Nikolai

Genre: Historischer Roman

Erscheinungsdatum: 14.10.2019

Seiten: 720

Herausgeber: Penguin Verlag

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Stuttgart, 1926: Die junge, abenteuerlustige Serafina zieht zu ihrem Halbbruder Victor in dessen prächtiges Familienanwesen, das alle nur »Die Schokoladenvilla« nennen. Denn die Rothmanns sind weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt für ihre feinen Schokoladenkreationen, von denen sich auch Serafina nur zu gern verführen lässt. Mit ganzem Herzen stürzt sie sich in die Verlockungen der aufregenden neuen Zeit, und als sie den attraktiven Anton kennenlernt, verliebt sie sich Hals über Kopf. Doch Anton ist im Begriff, sich mit einer anderen zu verloben. Derweil wird das Schokoladenimperium der Rothmanns durch heimtückische Sabotageakte bedroht – und Serafina von einem dunklen Kapitel ihrer Vergangenheit eingeholt...

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal Randomhouse und dem Penguin Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Nachdem mir der erste Band der Schokoladenvilla so gut gefallen hat, fieberte ich dem zweiten schon lange entgegen. Ich benötigte nur wenige Seiten um wieder anknüpfen zu können. Den Schreibstil habe ich als fesselnd, flüssig und leicht verständlich empfunden. Orte und Situationen wurden bildlich und detailliert, aber ohne Ausschweife beschrieben. Die Erzählperspektive wechselt immer wieder zwischen verschiedenen Protagonisten, was der Geschichte eine Leichtigkeit verschafft. Auch werden die einzelnen Erzählstränge zum Ende hin zusammengeführt. Sehr gefallen hat mir, dass die Autorin die historischen Aspekte wunderbar und ganz nebenbei mit einfließen lassen hat. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge.

 

Hauptprotagonistin Serafina wird als selbstbewusste und mutige Frau beschrieben, die ganz genau weiß was sie will und ihre Ziele nicht aus den Augen verliert. Es hat Spaß gemacht, die Charaktere aus dem ersten Band nach einem Zeitsprung wieder zu „treffen“, sei es  die Entwicklung von Judith und Victor oder aber auch neues über die mittlerweile erwachsenen Zwillingsbrüder Anton und Karl zu erfahren.

Nebencharaktere wurden authentisch und fließend mit eingebracht.

 

Das Cover ist wunderschön. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

 

Mein Fazit:

 

Eine gelungene Fortsetzung, mir hat der zweite Band sogar noch ein bisschen besser als der erste gefallen. Vom Anfang bis zum Ende war es mir eine Freude dieses Buch zu lesen und ich kann die Reihe jedem, der historische Romane mag, nur empfehlen.

 

Ich vergebe 5 von 5 Sterne.