Titel: Die schönste und die traurigste aller Nächte

Autor/in: Mauricio Gomyde

Genre: Roman

Erscheinungsdatum: 20.08.2019

Seiten: 384

Herausgeber: rowohlt

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

«Mein Name ist Victor. Vermutlich haben Sie schon jede Menge Liebesgeschichten wie diese gelesen, aber ich versichere Ihnen, es waren alles Geschichten. In meinem Fall, so unglaublich es klingt, ist alles wahr. Ich habe ein Geheimnis, das ich mit niemandem teilen kann: Starke Gefühle bringen meine Zeit manchmal durcheinander. Wenn ich glücklich bin, springe ich zurück in die Vergangenheit. Wenn ich traurig bin, geht es in die Zukunft. Das kann Sekunden oder Minuten dauern, höchstens ein paar Stunden. Ich kann keinen Einfluss nehmen auf den Verlauf der Geschichte. Aber es hat mir schon so viel Ärger eingebracht, dass ich mich ans Ende der Welt zurückgezogen habe und versuche, nie wieder glücklich oder traurig zu sein.
Die Ursache für all das? Amanda. Warum? Weil unsere Liebe unerfüllt bleiben musste. Wird es eines Tages enden? Keine Ahnung. Doch heute Morgen kam eine Einladung. Und ich denke, ich kann endlich herausfinden, ob das, was mir passiert, ein Fluch oder ein Geschenk ist.

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom rowohlt Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Anhand der Kurzbeschreibung konnte ich mir nicht genau vorstellen, was mich innerhalb dieser Geschichte erwartet, aber bereits nach kurzer Zeit erreichte ich einen angenehmen Lesefluss und konnte das Buch kaum noch aus den Händen legen. Den Schreibstil empfand ich als gefühlvoll, flüssig und leicht verständlich. Das übernatürliche Flair der Geschichte ist hier zwar deutlich spürbar, aber trotzdem hatte ich zu keiner Zeit das Gefühl einen Fantasyroman zu lesen, sondern immer noch eine reine Liebesgeschichte. Orte und Situationen wurden bildlich, detailliert, aber nicht zu ausschweifend beschrieben. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Victor und Amanda, was mir sehr gut gefallen hat, denn so hatte ich die Möglichkeit der Geschichte aus beiden Sichtweisen zu folgen und Gedankengänge und Handlungen verstehen und nachvollziehen zu können. Zitate und wunderschöne Illustrationen wurden fließend mit eingebracht. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge.

 

Mir hat es sehr gefallen, wie Mauricio Gomyde die beiden Hauptprotagonisten Victor und Amanda dargestellt hat, sodass ich die Liebe und die tiefe Zuneigung die die beiden miteinander verbindet, beim Lesen deutlich spüren konnte.

Nebencharaktere wurden authentisch und fließend mit eingebracht. Über Amandas Onkel Ignacio habe ich sehr gerne gelesen.

 

Das Cover, die Illustrationen und die gesamte Aufmachung des Buches sind wunderschön. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

 

Mein Fazit:

 

Eine gefühlvolle und teils dramatische Liebesgeschichte mit mystischem Flair, die ich kaum aus den Händen legen konnte.

 

Ich vergebe 5 von 5 Sterne.