Titel: Die Liebe kann mich mal

Autor/in: Ellen Kühne/Nadine Herberger

Genre: Roman

Erscheinungsdatum: 03.08.2018

Seiten: 293

Herausgeber: Wolfstein

Preis: 13,90 €

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

»Die Stärke einer Frau liegt in ihrer Schwäche.«

Elisabeth, 32, Unternehmerin, hat ihr Leben fest im Griff, wenn da nicht dieses kleine Problem „Männer“ wäre: Alle ihre Beziehungen scheitern innerhalb kürzester Zeit. Die alleinerziehende Mutter ist am Verzweifeln. So kann es nicht weitergehen, es muss sich etwas ändern!
Eines Tages stößt sie auf den mysteriösen Blogger Sky. Er offenbart ihr die Geheimnisse einer erfüllten Liebe. Seine fordernde Art und sein unkonventionelles Denken bringen Elisabeth an ihre Grenzen. Ehe sie sich versieht, wird ihr ganzes Leben umgekrempelt.

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise von Ellen Kühne als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst  nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Ich hatte anfänglich Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden, den Schreibstil empfand ich als stockend und aufgesetzt. Dialoge wirkten erzwungen. Auch kam es zu vielen Wiederholungen von Worten oder Namen, zum Beispiel fiel der Name „Lisa“ innerhalb von 2 Seiten 10 x.

Der Schreibstil besserte sich für mich ab der 86. Seite und hier bin ich froh, weitergelesen zu haben. Die Gedanken und Beschreibungen wurden interessanter und tiefgründiger. Ein Spannungsbogen wurde aufgebaut, sodass ich das Buch ab dann kaum mehr aus den Händen legen konnte.

Orte und Situationen wurden sehr gut dargestellt, oft hatte ich das Gefühl „dabei“ zu sein.

 

Die Hauptprotagonistin Elisabeth empfand ich oft als aufgesetzt und uninteressant.

Victor war für mich ein Highlight im Buch, die Geschichte um ihn, war interessant und emotional.

 

Einige Nebencharaktere gab das Buch her, diese waren allerdings gut eingebracht, sodass ich hier nie durcheinander kam.

Harry, der Chauffeur bereicherte die Geschichte mit emotionalen Anekdoten aus seinem Leben.

 

Das Cover ist sehr aussagekräftig und provokativ. Eine direkte Verbindung zum Buchinhalt konnte ich nicht feststellen.

 

Mein Fazit:

 

Im Großen und Ganzen eine schöne Geschichte, die mich allerdings nicht vollständig überzeugen konnte.

 

Ich bedanke mich nochmals für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

 

Ich vergebe 3 von 5 Sterne.