Titel: Die Frau im Seidenkleid

Autor/in: Sonia Velton

Genre: Roman

Erscheinungsdatum: 24.06.2019

Seiten: 416

Herausgeber: Goldmann Verlag

Preis: 20,00€ Gebund.Buch

           9,99€ Ebook Format

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

London, 18. Jahrhundert: Esther, Ehefrau eines hugenottischen Seidenwebers, führt ein privilegiertes und doch sehr eingeschränktes Leben, das von rigiden Moralvorstellungen beherrscht wird. Heimlich rebelliert sie, sucht sich kleine Freiheiten. Gegen den Willen ihres Mannes entwirft sie eigene Stoff- und Seidenmuster, setzt sich an der Seite eines jungen Gesellen sogar selbst an den Webstuhl. Zudem hat sie Sara ins Haus geholt, die sie aus dem Hurenhaus gerettet hat und von deren wahrer Herkunft niemand wissen darf. Als die Situation im Haus des Seidenwebers sich dramatisch zuspitzt, sind die beiden über alle Standesgrenzen aufeinander angewiesen...

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal Randomhouse und dem Goldmann Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Das Buch startet im Jahr 1748 mit einem spannenden ersten Kapitel. Ein hoher Spannungsbogen wird rasch aufgebaut und bis zum Ende gehalten. Der Schreibstil ist anspruchsvoll, zeitlich angepasst und leicht verständlich. Orte und Situationen werden bildlich und detailliert, aber nicht zu ausschweifend dargestellt. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Sara und Esther und gab mir so die Möglichkeit der Geschichte intensiver zu folgen. Sehr interessant sind die mit eingebrachten Details und das Hintergrundwissen rund um das Gewerbe des Seidenwebers. Die Kapitel waren sehr kurz, was mich zwischenzeitlich ein wenig aus dem Lesefluss gebracht hat.

 

Sara und Esther wurden als starke und sehr beeindruckende Frauen beschrieben, die beide aus einer völlig unterschiedlichen Gesellschaftsschicht kommen und dennoch unter den verschiedensten Gründen einander verstehen.

Nebencharaktere wurden authentisch und fließend mit eingebracht.

 

Das Cover ist ein Hingucker. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

 

Mein Fazit:

 

Eine spannende Geschichte mit einem anspruchsvollen Schreibstil, die im 18. Jahrhundert spielt.

 

Ich vergebe 4,5 von 5 Sterne.