Titel: Der kleine Buchladen der guten Wünsche

Autor/in: Marie Adams

Genre: Roman

Erscheinungsdatum: 28.10.2019

Seiten: 384

Herausgeber: blanvalet

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Die Buchhändlerin und überzeugte Großstädterin Josefine liebt ihren Beruf – zum Glück, für Urlaub hat sie ohnehin keine Zeit. Und ihre schönsten Ferien bei ihrer Tante Hilde in der Rhön verblassen langsam zu nostalgischen Erinnerungen – genauso wie der Gedanke an die ganz besondere Mission, mit der ihre Tante ihre Buchhandlung führte. Doch dann hinterlässt ihre Tante Josefine ein Erbe, das sie zurück in diese wunderschöne ländliche Gegend katapultiert, in der sie jemanden wiedertrifft, der ihr Herz schon als Kind berührt hat. Es ist der junge Imker Johannes, mit dem sie über ihre Tante auf schicksalhafte Weise verbunden ist...

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom blanvalet Verlag und dem Bloggerportal Randomhouse als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Das Buch beginnt mit einem Prolog aus Josefine Vergangenheit, welcher mich sofort in einen angenehmen Lesefluss führte. Den Schreibstil habe ich als tiefgründig, flüssig und leicht verständlich empfunden. Situationen wurden bildlich und detailliert, aber nicht zu ausschweifend beschrieben. Die Schilderungen über und in Köln habe ich als Kölnerin natürlich sehr genossen aber auch das Setting in der Rhön wurde wunderbar dargestellt. Der Erzählweise springt zwischendurch von der Gegenwart in die Vergangenheit, so hatte ich die Möglichkeit bündig zu folgen, sodass am Ende keine Fragen offen blieben.

 

Josefine wird als mutige, freundliche und hilfsbereite Frau beschrieben, deren Handlungen und Gedankengänge ich stets verstehen und nachvollziehen konnte. Ich habe es sehr genossen, ihre Entwicklung innerhalb der Geschichte mitzuverfolgen.

Auch wenn ich später verstehen konnte warum Johannes oft nach meinem Empfinden unverständlich reagiert hat, ließ er mich doch zwiegespalten über ihn denken.

Tante Hilde hinterlässt zwar „nur“ ein Erbe, ist aber doch ein großer Bestandteil des Buches, was mir sehr gut gefallen hat.

Nebencharaktere wurden authentisch und fließend mit eingebracht.

 

Das Cover gefällt mir sehr gut, es strahlt eine gewissen Ruhe und Gemütlichkeit aus. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

 

Mein Fazit:

 

Ein schöner Wohlfühlroman mit einem tiefgründigen Schreibstil, den ich kaum aus den Händen legen konnte.

 

Ich vergebe 5 von 5 Sterne.