Titel: Das kleine Cafe am Meer

Autor/in: Anja Saskia Beyer

Genre: Roman

Erscheinungsdatum: 12.03.2019

Seiten: 285

Herausgeber: Tinte & Feder

Preis: 2,49 € Kindle

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Für die hübsche Hannah Blumberg, Assistentin in der Modebranche mit einer Vorliebe für teure Handtaschen, läuft es gerade gar nicht gut: Erst wird ihr Arbeitsvertrag nicht verlängert, und dann macht auch noch ihr Freund mit ihr Schluss. Per Mail.

 

Eins ist klar: Hannah braucht dringend eine bezahlbare Auszeit. Da kommt die Einladung von Freundin Lucia nach Mallorca gerade recht – Lucia hat ein Café mit Meerblick eröffnet und serviert den besten Kaffee der Insel. Sie vermittelt Hannah außerdem einen Job als Mädchen für alles in der Pension von ihrem Freund Sam. Zwischen Bettenbeziehen und Zeit mit der Freundin begibt Hannah sich auf Spurensuche – nach sich selbst, ihrer Kindheit und vielleicht auch dem Sinn des Lebens. Und dann wäre da noch Sam, der unnahbar und anziehend zugleich ist und ihr manchmal den letzten Nerv raubt. Er zeigt Hannah, wie Orangenblütenhonig schmeckt und hört ihr wirklich zu. Doch was verbirgt Sam und was diese Insel?

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise von netgalley.de und dem Tinte & Feder Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst  nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit

gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Ich benötigte einige Seiten um in die Geschichte zu finden, ich hatte anfänglich Schwierigkeiten mit dem Schreibstil. Nach einigen Seiten stellte sich ein angenehmer Lesefluss ein. Allerdings störten mich verschiedene Handlungen in der Beschreibung, z.B. dass Situationen, die anfangs wichtig erschienen, später nicht mehr aufgegriffen wurden. (Handtasche). Ein Spannungsbogen wurde leider nicht aufgebaut, ich musste zwischendurch darauf achten, Seiten nicht einfach zu überfliegen.

 

Das Setting von Mallorca war grandios. Die Autorin hat die Umgebung so toll und detailliert, aber nicht zu ausschweifend beschrieben, sodass ich ständig das Gefühl hatte, selbst auf Mallorca zu sein.

 

Die Hauptprotagonistin Hannah Blumberg war mir sehr sympathisch. Sie war hilfsbereit, aufgeschlossen und mutig.

Mit Sam bin ich leider bis zum Ende nicht richtig warm geworden, die Geschichte um ihn, stellte sich mir bis zum Ende nicht als schlüssig da.

 

Es gab einige Nebencharaktere, ich würde nicht sagen, dass ich durcheinander kam, aber die Szenen um Greta und Yann fand ich teilweise so plump und aufgesetzt, dass ich beide leider überflüssig fand.

Lucia und ihre Großmutter wurden sehr schön in die Geschichte eingebracht. Von den beiden hätte ich gerne noch mehr gelesen.

 

Das Cover ist wunderschön und sehr ansprechend. Buchtitel und Cover passen gut zum Buchinhalt.

 

Mein Fazit:

 

Ein schöner Roman über Freundschaft in einer tollen Umgebung von Mallorca. Leider konnte mich das Buch nicht vollständig überzeugen.

 

Ich vergebe 3 von 5 Sterne.