Titel: Das Honigmädchen

Autor/in: Claudia Winter

Genre: Roman

Erscheinungsdatum: 18.03.2019

Seiten: 448

Herausgeber: Goldmann

Preis: 9,99 €

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Die alleinerziehende Camilla kämpft an allen Fronten: Täglich muss sie sich im väterlichen Delikatessenhandel beweisen, während ihre fünfzehnjährige Tochter Marie gegen sie rebelliert. Und dann wird sie auch noch nach Südfrankreich geschickt, um mit einer Honigmanufaktur zu verhandeln – im Gepäck das tobende Mädchen und ihren nervtötenden Nachbarn, der sich ihnen spontan angeschlossen hat. Kein Wunder, dass sich das pittoreske Bergdorf Loursacq zunächst als wenig heilsam für die angespannten Gemüter erweist. Doch Camilla krempelt die Ärmel hoch – und lernt zwischen Tomatenstauden, Rebstöcken und Olivenbäumen, dass die guten Dinge im Leben erst dann auf zarten Flügeln herbeifliegen, wenn man bereit für sie ist

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal Randomhouse und dem Goldmann-Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst  nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Dies war das erste Buch welches ich von Claudia Winter lesen durfte. Durch den flüssigen, modernen und leicht verständlichen Schreibstil fand ich mich schon nach den ersten Seiten in der Geschichte zurecht. Orte und Situationen wurden detailliert, aber nicht zu ausschweifend beschrieben, sodass ich gerade als die Geschichte in Richtung Frankreich ging das Gefühl hatte „dabei zu sein“. Emotionen wurden glaubhaft wiedergespiegelt.

 

Camilla wurde hier als starke Hauptprotagonistin beschrieben, die einige Hürden zu meistern hat. Dies geschah überwiegend authentisch. In ihrer Beziehung zu Marie konnte ich dennoch nicht alle Handlungen nachvollziehen.

 

Bei Marie hatte ich leider oft das Gefühl, ihr Verhalten geht weit über eine pubertierende Jugendliche hinaus, auch war mir die Wandlung zu schnell und zum Teil unglaubwürdig.

 

Die Nebencharaktere wurden fließend mit in die Geschichte eingebracht, sodass ich hier stets den Überblick behalten habe.

Henry ist hier zu erwähnen, da meiner Meinung nach, der Autorin mit ihm der beste Charakter des Buches gelungen ist.

 

Das Cover ist wunderschön. Buchtitel und Cover passen zum Buchinhalt.

 

Mein Fazit:

 

Eine wunderschöne Geschichte, bei der mir sehr die Landschaftsbeschreibungen und die Erklärungen zu den Bienen gefallen haben.

 

Ich vergebe 4 von 5 Sterne.