Titel: Das Herz der Zeit – die Nacht der Eulen

Autor/in: Monika Peetz

Genre: Fantasy

Erscheinungsdatum: 15.10.2019

Seiten: 400

Herausgeber: Rowohlt

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Lena fällt es schwer, in ihr normales Leben zurückzukehren. Wie soll sie Dante, den Jungen mit den verschiedenfarbigen Augen, vergessen? Doch bald schon hat sie weit größere Sorgen: Bei einem Schulausflug muss sie feststellen, dass sie weiter beobachtet wird. Die Zeitreisenden sind immer in ihrer Nähe. Lenas normales Leben - das gibt es nicht mehr. Es gelingt ihr, den Chronometer, mit dem sie durch die Zeit reisen kann, ihrer Freundin Bobbie zuzustecken. Ein verhängnisvoller Fehler. Kurze Zeit später stürzt Bobbie kopfüber in die Vergangenheit – und findet nicht wieder heraus. Lena bricht ihr Versprechen und geht zurück in die unsichtbare Stadt, denn sie braucht Dantes Hilfe. Doch ihr Widersacher war ihr einen Schritt voraus - und Lena muss einen folgenschweren Pakt mit der Zeitmeisterin eingehen.

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Rowohlt Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Das Buch beginnt mit einem Rückblick in den ersten Band, was mir wirklich sehr gut gefallen hat, denn so gelang mir ein bündiger Übergang zum neuen Band der Zeitreisen. Den Schreibstil habe ich wieder als klar, flüssig und leicht verständlich empfunden. Die gesamte Geschichte wird aus der Sicht von verschiedenen Protagonisten erzählt, so hatte ich die Möglichkeit Gedankengänge und Handlungen verstehen und überwiegend auch nachvollziehen zu können. Der zwischendurch aufgebaute Spannungsbogen konnte leider nicht dauerhaft gehalten werden, auch wurden einige Situationen zu ausführlich und detailliert beschrieben, sodass ich bei einigen Seiten das Bedürfnis hatte einfach „umzublättern“. Die Kapitel waren mir ein wenig zu kurz, denn immer wenn ich gerade in einem angenehmen Lesefluss gelang, endete das Kapitel bereits.

 

Lena blieb für mich bei diesem zweiten Band eher unscheinbar und undurchsichtig, hatte ich mir doch irgendwie versprochen, es geht viel mehr Sie. Ich möchte nicht sagen, dass mich der gesamte Verlauf um Bobbie nicht interessiert hat, aber ich hatte doch einige Schwierigkeiten mit der Entwicklung ihres Charakters, ich wurde bis zum Ende nicht „warm“ mit ihr. Dante war innerhalb der Geschichte immer mal wieder kurz da und gleich wieder weg, sodass ich hier nichts über ihn berichten kann. Es gab wieder einige Nebencharaktere, diese wurden aber authentisch und fließend mit eingebracht.

 

Das Cover ist wunderschön und ein „Eyecatcher“, Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

 

Mein Fazit:

 

Leider konnte mich der zweite Band der Zeitreisegeschichte rund um Lena nicht vollständig überzeugen und lässt mich auch ehrlich gesagt ein wenig zwiegespalten zurück.

 

Ich vergebe 3 von 5 Sterne.