Titel: Das Brauhaus an der Isar

Autor/in: Julia Freidank

Genre: Historischer Roman

Erscheinungsdatum: 23.07.2019

Seiten: 448

Herausgeber: Rowohlt

Preis: 14,99€ Print

           9,99€ Ebook

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Bayern 1897. Antonia Pacher verlässt den verarmten Hof ihrer Familie, um in München Geld zu verdienen – und entdeckt die schillernde Welt der Schwabinger Boheme. Als die junge Frau schließlich Arbeit in einer Brauerei erhält, muss sie von Anfang an um ihren Platz im Unternehmen kämpfen. Denn unter den Angestellten – Schankmädchen, Brauburschen und Brauknechten – findet Antonia nicht nur Freunde, sondern auch Gegner, die ihr bei jeder Gelegenheit Steine in den Weg legen. Dass es zwischen ihr und dem Erben der Brauerei, dem unberechenbaren Melchior Bruckner, gewaltig knistert, macht das Ganze nicht eben leichter.
Melchiors ehrgeizige Mutter Franziska kämpft ebenfalls. Sie will endlich den großen Erfolg und auf dem Oktoberfest ausschenken. Doch auch sie
hat Feinde, konkurrierende Bierbrauer, die bereits eine vernichtende Intrige in Gang gesetzt haben.

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom rowohlt Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Gleich zu Beginn des Buches findet man ein umfangreiches Personenregister, ich persönlich finde diese zu Anfang immer sehr hilfreich. Im Weiteren startet die Geschichte im Jahr 1897. Ich benötigte einige Kapitel um mich an den Schreibstil zu gewöhnen, auch mit der „Münchner Mundart“ habe ich mich ehrlich gesagt schwer getan, viel zu häufig wurde diese mit eingebracht und brachte mich ständig aus meinem Lesefluss, da ich auch Wörter nachschlagen musste. Im Verlauf wurde dieser weniger, worüber ich sehr dankbar war. Orte und Situationen wurden bildlich und detailliert, aber nicht zu ausschweifend dargestellt. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge.

 

Die Hauptprotagonistin Antonia konnte mich mit ihrer lieben, mutigen und hilfsbereiten Art relativ schnell überzeugen.

Nebencharaktere wurden authentisch und fließend mit eingebracht. Zwischenzeitlich war ich zwar etwas verwirrt durch die vielen mit eingebrachten Namen und blätterte häufig zum Register.

 

Das Cover ist wunderschön und ein Hingucker. Buchtitel und Buchinhalt passen zueinander.

 

Mein Fazit:

 

Eine spannende Geschichte mit Intrigen und Verstrickungen, bei der ich mich allerdings durch den Schreibstil sehr schwer getan habe.

 

Ich vergebe 3,5 von 5 Sterne.