Titel: Blutlauenen

Autor/in: Christof Gasser

Genre: Kriminalroman

Erscheinungsdatum: 21.02.2019

Seiten: 320

Herausgeber: emons Verlag

Preis: 11,90€

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Obwohl sie nicht nur angenehme Erinnerungen an die gemeinsame Zeit hat, verbringt Journalistin Cora Johannis mit ihrer Jugendclique ein Wochenende in einem abgelegenen Jagdhaus in den Alpen. Beim ersten Abendessen bricht ein Gast tot zusammen, kurz darauf geschehen weitere mysteriöse Todesfälle. Die Anwesenden werden zur Zielscheibe eines kaltblütigen Mörders, und weit und breit ist niemand, der ihnen helfen kann. Cora fasst einen lebensgefährlichen Plan.

 

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom emons Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Nach anfänglichen Schwierigkeiten durch den ungewohnten Schreibstil des Autors, fand ich nach dem vierten Kapitel einen Einstieg in die Geschichte. Leider hatte ich zwischendurch immer wieder Probleme, da mir viele Begriffe aus der „Schweizer-Mundart“  unbekannt waren. Am Ende des Buches fand ich dann einen Glossar, der genau diese Begriffe die ich gegoogelt hatte, erklärte. 

Ein hoher Spannungsbogen wurde rasch aufgebaut und gehalten, sodass ich bis zum Ende nicht wusste, wie das Buch ausging. Die Ortsbeschreibungen waren detailliert aber nicht zu ausschweifend, hier bekam ich das Gefühl „dabei“ sein zu können. Die Kapitel hatten eine angenehmen Länge und wurden immer wieder aufgefrischt, durch die Rückblicke in die Vergangenheit der Protagonisten. Leider beinhaltete die Geschichte auch viele Vorkommnisse, die ich als unrealistisch und unglaubwürdig empfand.

 

Cora Johannis lässt mich zwiegespalten zurück, ich mochte zum einen ihre mutige und unerschrockene Art und zum anderen gab es gerade im Rückblick viele Szenen, in der sie mir sehr unsympathisch und distanzlos vorkam.

 

Die Geschichte gab viele Nebencharaktere her, die allerdings so gut mit eingebracht wurden, dass ich nie durcheinander kam und zu jeder Zeit, die Personen, den einzelnen Situationen zuordnen konnte.

 

Das Cover ist unspektakulär und stellt für mich keine Parallele zum Buchinhalt oder Buchtitel da.

 

 

Mein Fazit:

 

Ein spannender Krimi, der mich zeitweise eher an einen Thriller erinnert, indem ich einige Szenen als sehr unrealistisch empfand.

 

Ich vergebe 3,5 von 5 Sterne.