Titel: Bleib doch, wo ich bin

Autor/in: Lisa Keil

Genre: Roman/Unterhaltung

Erscheinungsdatum: 27.03.2019

Seiten: 352

Herausgeber: Fischer Taschenbuch

Preis: 9,99 €

 

 

 

 

 

Kurzbeschreibung:

 

Kaya hat alles, was sie zu ihrem Glück braucht: eine kleine Buchhandlung in ihrem Heimatort, beste Freunde und ihr heiß geliebtes Shetlandpony. Für einen Mann, der länger bleibt als eine Nacht, ist eigentlich kein Platz in ihrem Leben.
Lasse ist überzeugter Großstädter und nur aufs Land gezogen, weil er als Lehrer die erstbeste Vertretungsstelle annehmen musste. Als Kaya ihn auf einer Scheunenparty trifft, ahnt sie nicht, dass der gutaussehende Typ der Klassenlehrer ihrer Nichte ist. Eine Begegnung mit aufregenden Folgen.

 

 

Rezension:

 

Das Buch wurde mir freundlicherweise vom S.Fischer-Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst  nicht meine Bewertung.

 

Um den Inhalt nicht vorweg zu nehmen, verweise ich hier auf den Klappentext/Kurzbeschreibung, dem Leser soll die Möglichkeit gegeben werden, in den Genuss der Geschichte zu kommen.

 

Ich benötigte tatsächlich nur drei Seiten, um mich Dank des humorvollen, lockeren und flüssigen Schreibstils in dieser Gesichte wohlzufühlen. Bis auf eine kleine Ausnahme am Ende, wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Kaya und Lasse erzählt. Die Ortsbeschreibungen sind detailliert, aber nicht zu ausschweifend. Ein Spannungsbogen wurde aufgebaut und bis zum Ende gehalten.

 

Kaya war mir sehr sympathisch, eine lebenslustige und hilfsbereite Hauptprotagonistin mit Charme. Durch sie und die Szenen mit ihrem Pony „Achterbahn“ flog ich nur so durch die Seiten.

Lasse hat mir durch seine ruhige, vernünftige und liebevolle Art sehr gefallen. Außerdem mochte ich die Beschreibungen aus seiner Heimatstadt Köln.

„Aber trotzdem waren wir eben beide Kölner mit Herz und dem Gefühl, dass es doch egal ist, aus welchem Veedel man kommt“.

 

Es gab einige Nebencharaktere. Der Autorin ist es gelungen, diese so gut mit in die Geschichte einzubinden, dass ich nie durcheinander kam.

Rob, den hilfsbereiten Tierarzt. Milli, die herzensgute Nichte von Kaya oder aber auch Lasse´s Bruder Mark, möchte ich hier erwähnen.

Nur das Verhalten von Kaya´s Schwester Cordula konnte ich leider nicht nachvollziehen.

 

Das Cover ist schlicht und doch enthält es alle wichtigen Merkmale, sodass Buchtitel, Cover und Buchinhalt gut zueinander passen.

 

 

Mein Fazit:

 

Ein toller, humorvoller Roman über Liebe, Wahrheit, Vertrauen und Freundschaft, den ich uneingeschränkt empfehlen kann.

 

Ich freue mich sehr, dass es einen weiteren Band geben wird.

 

 

Ich vergebe 5 von 5 Sterne.